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In Osteuropa z. B. weiß man viel mehr über die Heilwirkungen der Bienenprodukte. Wohl weil bei uns nur teure Arzneien Aussicht auf
Anerkennung haben und sie auch nur deshalb erforscht werden, weil sie Profit versprechen. Ich kann mich hier nur auf wenige Hinweise beschränken. Suchen sie selbst - Sie werden finden
Dem Honig werden günstige Wirkungen auf Herzmuskeln und Leberfunktionen nach gesagt, wenn man ihn über längere Zeit
regelmäßig ißt. Äußerlich hilft er auf kleinen und auf schlecht heilenden Wunden dreifach a) er nährt die Haut b) er tötet Keime c) er hält die Wunde feucht. Die Narbenbildung ist
deutlich geringer. Sogar in der Uni- Klinik werden Wundgelegene mit Honig plus Wegerichextrakt eingerieben. >dazu ein Text der Uni- Klinik Bonn (pdf)<
hier die Quelle >Link zur Uni Bonn<
Die Kombinationswirkungen von Bienenprodukten und anderen Heilsubstanzen ist auch zu wenig erforscht. Honig wirkt als schnelles Kraftpaket z. B. für Sportler besser und
zuverlässiger als isolierter weißer Traubenzucker. Es helfen dabei einige der über 200 Begleitstoffe. Dazu: Text der NDR TV Sendung Prisma, Das süße Heilwunder
Pollen gilt als Stärkungsmittel. Meine Imkerkollegen werden mich
verhauen, aber ich warne vor den Pollenperlchen die trocken in Gläsern verkauft werden. Nur wenn diese wirklich frisch sind, sind sie gut. Der
hohe Proteingehalt (Eiweiße) lässt sie aber leicht verderben. Fast aller hier verkaufter Pollen kommt aus Spanien, was an sich nicht verkehrt ist
- man sollte es den Kunden aber ehrlich sagen. Von meinen Bienen wird kein frischer Pollen weg genommen. Sie sammeln im Jahr zwar 20 Kg (das sind ca. vier Eimer voll) pro VOLK
,(Dr. Ritter nennt sogar 40kg pro Volk), aber das brauchen sie auch zum Füttern der Bienenbabies. Bienen stampfen Pollen in Wabenzellen geben Enzyme zu und er wird
milchsauer ca. ein Jahr haltbar, das Bienenbrot. Manchmal, wenn ältere Waben mit frischem Bienenbrot heraus genommen werden, gebe ich
davon auch was ab. Die Geschmacksvielfalt bei Pollen ist noch abenteuerlicher als beim Honig. Beim Honigschleudern lässt sich das studieren - dafür lohnt es schon selber Bienen zu halten.
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Wachs haben Menschen seit je her mit dem Honig gegessen.Auch als
warmer Wickel auf die Burst ist Wachs ein altes Hausmittel. Zum Kauen eignet besonders das Entdeckelungswachs von den Honigwaben. Darauf liegt in hauchdünnen Schichten auch Propolis. Manchen
Leidenden mit Entzündungen im Mund und Rachen oder Nebenhöhlen hat das Kauen schon geholfen.Vielen Pollenallergikern hilft es Wachs zu
kauen. Der darin auch enthaltene Pollen ist in seiner Wirkung geschwächt und hilft beim unempfindlich werden.
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Poropolis , das Kittharz der Bienen ist von Knospen gesammeltes Harz
plus bieneneigene Stoffe - schon der Duft kann heilen. Es ist das Putzmittel der Bienen, es wirkt gegen Pilze, Bakterien und Viren - so
heißt es. Menschen können es einnehmen in Tropfen. Es soll das Immunsystem unterstützen, und das Gefäßsystem harmonisieren.
Äußerlich wird es in Salben verwendet. Auch benachbarte Bienenvölker sammeln verschiedene Propolis von andern Pflanzen mit etwas anderer
Wirkung. Die alten Griechen hatten verschiedene Namen dafür und wußten um die Wirkungen. Unsere Altforderen waren auch keine Dummen.
>hier gibt es einen weiteren Text zu Propolis<
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Gelee Royal der Königinnenfuttersaft aus den Kopfdrüsen der
Arbeitsbienen, eine Art Milch, soll bei Wachstumstörungen helfen.Als Stärkungsmittel mag es auch von Bedeutung sein. Es werden aber viele
Wunder davon versprochen und viel Geld damit verdient. Gelee Royal war zwischenzeitlicht (nach 2002) knapp geworden, weil fast alles aus China kam und Importe von dort wegen Antibiotikarückständen
verboten waren. Gerade die beinahe industrielle Gellee Royal Produktion hatte in China zum Einsatz von Antibiotika geführt (gegen die Faulbrut der Bienen.)
Inzwischen ist sogar Gelee Royal aus China in Bio- Qualität auf dem Markt. Die kleinen Mengen Gelee Royal, die von meinen Bienen genommen werden können, landen wo ? - im Maul des Imkers !
Ich rate selber Bienen zu halten - siehe KURSE
Bienengift wirkt auf unseren Stoffwechsel anregend. Bekannt ist die
antirheumatische Wirkung. In Polen z. B. gibt es Rheuma Kliniken, die für ärztlich beaufsichtigte Stichserien Bienen halten (Dr. Jan Giza im
Zentrum für Naturmedizin in Kazimierz Dolny.) Man braucht dafür keine Pharmafabrik, also werden wir hier auf solche Weißheiten warten bis zum jüngsten Tag, oder?
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