|
Meine Bienenstände sind auf ausgesuchten Plätzen im Kottenforst südlich von Bonn, in Poppelsdorf, in Friesdorf (Venusberghang), im Bereich Messdorfer Feld in der Stadtgärtnerei (bei dem “Aus Hecken werden Häuser“Projekt). Die Bienen pflege ich nach den Richtlinien des Naturland® - Verbandes. Die biologische Imkerei, erfordert einigen Mehraufwand, besonders aber viel Einfühlungsvermögen in die Lebensbedürfnisse
der Insekten
|
Das Kottenforst- Buch Wienand Verlag Köln
|
Was Bio- Honig ist, regelt seit August 2000 endlich eine EG- Verordnung. Kontrolliert werde ich vom Institut für
Marktökologie DE- 005- Öko- Kontrollstelle. Der von mir angebotene Honig ist ausschließlich die Ernte aus eigener Imkerei- kein Zukauf !

Der Honig wird nur vollreif geerntet. Es werden keine Honige zusammen gemischt, sodass sich eine Geschmacksvielfalt ergibt- je nach
Erntezeit (Ende Mai/ Juni/ Juli) und nach Standort der Bienenvölker. Auch von Jahr zu Jahr ist der Honig anders. Diese Vielfalt ist in den Sortenbezeichnungen auf den Etiketten
wieder zu finden, soweit sinnvoll. Einseitige Sortenhonige (über 50% Trachtanteil aus einer Pflanzenart) kommen in meiner Imkerei nur ausnahmsweise vor. Es wird kein Honig von weit
her zugekauft. Deshalb gibt es von mir auch keinen Sonnenblumen oder Tannenhonig wie von anderen Imkern in Bonn. Ich fahre mit den Völkern nicht über weite Strecken einer extremen
Tracht hinterher. Nebenbei: ich halte auch keine Importbienen aus Übersee (z.B. Neu Seeland >SHB?). Mit den heimischen Bienen werden keine neuen Krankheiten
eingeschleppt! Sehr dumm ist es auch Bienen der Italienerrasse (aus Neuseeland) hier zu halten. Diese sind dafür bekannt, dass sie überall “einkaufen” gehen, also
räubern und sich so leicht Krankheiten mitbringen. Von der Bienenseuche Faulbrut, die hier 2000 um
sich griff, sind meine Bienen verschont geblieben. Im März 2001
habe ich alle meine Bienenvölker auf Keime dieser Seuche testen lassen (Kosten: 0,04 € aufs Pfundglas umgerechnet). Ergebnis: frei von Faulbrutsporen! Gegen
eine andere Bedrohung der Bienen, die Varroa- Milben, hilft die bewährte und der Natur abgeschaute Methode, Ameisensäure nach der Honigernte in den Völker
verdunsten zu lassen. Das hinterlässt keine Rückstände und ist auch von der EG- Öko- Verordnung zugelassen.
Ich bin Mitglied im Verein zum Schutz der Wild- und Honigbienen Voreifel e.V.
und im Naturschutzbund Deutschland NABU
zurück nach oben.
|