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Aktuell 12.11.2003: Der unter angesprochene Faulbrut Sperrbezirk in Bonn ist aufgehoben. Die Faulbrut gilt damit bis auf Weiteres als erloschen. Verehrte Imkerschaft! Tut alles, dass es so bleibt! Vorbeugende Futterkranzproben, keinen fremden Honig füttern, keine Völker aus obskuren Quellen ohne Gesundheitsnachweis herbringen, Schwärme hungern lassen. Im Zweifelsfall immer Veterinäramt oder Seuchensachverständigen fragen! |
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Aktuell April 2003:
Meine Völker haben auch in diesem Jahr “null” Keime der Faulbrut. So muss es auch sein. Das Sperrgebiet in Bonn kann noch nicht aufgehoben werden, weil zwei Imker ihre Stände mit Kategorie “eins” - wenige Keime - noch nicht saniert haben. Einer davon hatte im letzten Jahr einen Ausbruch der Bienenkrankheit an seinem Stand. Mal schauen, wann die Kollegen endlich klar Schiff machen. (
später: im September soll die abschließende Untersuchung sein.) |
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Faulbrut Juni 2002 siehe auch Bienengesundheit Wieder mal schreckliche Meldungen in der Zeitung: Die Faulbrut im Kottenforst und in Endenich! Dies vorweg: mit dem Honig, den Sie weiterhin genießen werden hat das nichts zu tun. Für die Imker genügt eine kleine Meldung bei den amtlichen Bekanntmachungen, denn sie dürfen Bienenvölker nicht in oder aus den erlassenen Sperrgebieten bringen und sie müssen sich melden, damit ihre Bienen amtlich untersucht werden. (Immer gut - kostenlose Futterkranzprobe) Wie aber sag ich es meinen Kunden? Ich habe jedenfalls gut Reden, denn meine Bienen hat es nicht erwischt. In meiner Meinung zur Faulbrut sehe ich mich zum Teil wieder bestätigt. Tritt die Bienenseuche an einem Stand auf, wird in der Umgebung nach der Ansteckungsquelle gesucht und, so gefunden, kräftig aufgeräumt. Im Kottenforst scheint der Auslöser in seit Jahren nicht mehr bewirtschafteter Bienenschrank mit längst an der Faulbrut eingegangenen Völkern zu sein. Bienen von einem benachbarten Stand hatten sich dort was geholt. In einem anderen Fall ist die Sache nicht so klar. Ich denke immer noch, die Faulbrutkeime aus einem ungespülten
Glas Mexikohonig aus dem Altglascontainer machen noch kein Bienenvolk krank. Wenn aber die Container zehn Meter vor den Bienen standen - - - . Das war wohl zu viel. In diesem Fall so krass, dass zwölf Völker getötet werden
mussten. Noch sind keine weiteren kranken Völker in der Umgebung gefunden. Hier dazu was Wichtiges: jeder Bienenstand muss beim Veterinäramt gemeldet sein. Das tut nicht weh, sondern hilft bei der Bekämpfung der
Bienenkrankheiten. Als Bienenseuchensachverständiger habe ich in vorderster Linie damit zu tun. Auch mir können Sie melden, sollte was Verdächtiges sein – sei es ein ungemeldeter Stand oder sei es ein seltsames Aussehen
Ihrer eigenen Bienenbrut. So was wird selbstverständlich vertraulich behandelt. Gegenüber den Veterinärbehörden gibt aber keine Geheimnisse
August 2002 - Auch der neuste Fall von “AFB”(amerikanische Faulbrut ist nicht anders zu
bewerten als bisherige Fälle. Das vorhandene Sperrgebiet Endenich wird um einen Bereich Poppelsdorf erweitert. Soweit jetzt erkennbar sind weitere Bienenstände nicht betroffen. Alle Stände in
den Sperrgebieten werden amtlich untersucht und es werden Futterkranzproben entnommen - diese sollten “null Keime” haben. Dieses Auftreten der
Faulbrut ist überhaupt nicht vergeichbar mit z. B. der Maul- und Klauenseuche bei den großen Tieren. Wer die Sache dramatisiert, weiß nicht wovon er spricht. |
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