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11.3.2003 In diesem Winter sind viele Bienen eingegangen an Schäden verursacht durch Varroa- Milben. Bei mir sind die Verluste bei ca. 25% - viele aber habe keine Bienen mehr. Über Jahre ist die Milbenbekämpfung nicht ausreichend betrieben worden. Bald schreibe ich mehr darüber.
Zu den Milben finden Sie Infos auf der Seite >Gesundheit:
verwandte Themen:      >Beutenkäfer<     >Kaschmir Bienen Virus< und  >Importe aus Chile<
Ein sehr guter Zeitungsbericht fand sich der >Bonner Rundschau<
>Und hier ein Link zum Bieneninstitut der Landwirtschaftskammer Münster - Völkersterben<

25.8.2003 Die Bienen sind wieder knatsch gesund! Wir haben gelernt, dass eine Nachbehandlung gegen Varroa- Milben im Dezember/ Januar unbedingt notwendig ist. Milchsäureanwendung ist jetzt in Deutschland zugelassen, das Zulassungsverfahren für Oxalsäure läuft. Aber auch das Klima hat Einfluss auf die Bienengesundheit. Das wussten schon die Alten: z.B. im September 2001 hat es viel geregnet. Es keimten viele Wildblumensamen. In 2002, als das Immunsystem der Bienen schwach war, konnten sie aber auch viel und verschiedenen Pollen sammeln. So waren die Winterbienen und die Brut im Frühjahr 2003 wieder gesund. Würde bedeuten: wenn das trockene Wetter jetzt anhält, verlieren wir im Herbst und Winter 2005 wieder viele Bienenvölker. Zu kompliziert? So kann Natur sein! Aber: wir beugen vor. Pollen können wir nicht künstlich beifüttern, aber die Milben können wir kurz halten. OM

Aktuell 12.11.2003: Der unter angesprochene Faulbrut Sperrbezirk in Bonn ist aufgehoben. Die Faulbrut gilt damit bis auf Weiteres als erloschen. Verehrte Imkerschaft! Tut alles, dass es so bleibt! Vorbeugende Futterkranzproben, keinen fremden Honig füttern, keine Völker aus obskuren Quellen ohne Gesundheitsnachweis herbringen, Schwärme hungern lassen. Im Zweifelsfall immer Veterinäramt oder Seuchensachverständigen fragen!

Aktuell April 2003: Meine Völker haben auch in diesem Jahr “null” Keime der Faulbrut. So muss es auch sein. Das Sperrgebiet in Bonn kann noch nicht aufgehoben werden, weil zwei Imker ihre Stände mit Kategorie “eins” - wenige Keime - noch nicht saniert haben. Einer davon hatte im letzten Jahr einen Ausbruch der Bienenkrankheit an seinem Stand. Mal schauen, wann die Kollegen endlich klar Schiff machen. ( später: im September soll die abschließende Untersuchung sein.)
>Grenzen des Sperrbezirks< OM

Faulbrut Juni 2002                               siehe auch Bienengesundheit

Wieder mal schreckliche Meldungen in der Zeitung: Die Faulbrut im Kottenforst und in Endenich! Dies vorweg: mit dem Honig, den Sie weiterhin genießen werden hat das nichts zu tun. Für die Imker genügt eine kleine Meldung bei den amtlichen Bekanntmachungen, denn sie dürfen Bienenvölker nicht in oder aus den erlassenen Sperrgebieten bringen und sie müssen sich melden, damit ihre Bienen amtlich untersucht werden. (Immer gut - kostenlose Futterkranzprobe)

Wie aber sag ich es meinen Kunden? Ich habe jedenfalls gut Reden, denn meine Bienen hat es nicht erwischt. In meiner Meinung zur Faulbrut sehe ich mich zum Teil wieder bestätigt. Tritt die Bienenseuche an einem Stand auf, wird in der Umgebung nach der Ansteckungsquelle gesucht und, so gefunden, kräftig aufgeräumt. Im Kottenforst scheint der Auslöser in seit Jahren nicht mehr bewirtschafteter Bienenschrank mit längst an der Faulbrut eingegangenen Völkern zu sein. Bienen von einem benachbarten Stand hatten sich dort was geholt.

In einem anderen Fall ist die Sache nicht so klar. Ich denke immer noch, die Faulbrutkeime aus einem ungespülten Glas Mexikohonig aus dem Altglascontainer machen noch kein Bienenvolk krank. Wenn aber die Container zehn Meter vor den Bienen standen - - - . Das war wohl zu viel. In diesem Fall so krass, dass zwölf Völker getötet werden mussten. Noch sind keine weiteren kranken Völker in der Umgebung gefunden. Hier dazu was Wichtiges: jeder Bienenstand muss beim Veterinäramt gemeldet sein. Das tut nicht weh, sondern hilft bei der Bekämpfung der Bienenkrankheiten. Als Bienenseuchensachverständiger habe ich in vorderster Linie damit zu tun. Auch mir können Sie melden, sollte was Verdächtiges sein – sei es ein ungemeldeter Stand oder sei es ein seltsames Aussehen Ihrer eigenen Bienenbrut. So was wird selbstverständlich vertraulich behandelt. Gegenüber den Veterinärbehörden gibt aber keine Geheimnisse Witz Pestcontrol.

August 2002 - Auch der neuste Fall von “AFB”(amerikanische Faulbrut ist nicht anders zu bewerten als bisherige Fälle. Das vorhandene Sperrgebiet Endenich wird um einen Bereich Poppelsdorf erweitert. Soweit jetzt erkennbar sind weitere Bienenstände nicht betroffen. Alle Stände in den Sperrgebieten werden amtlich untersucht und es werden Futterkranzproben entnommen - diese sollten “null Keime” haben. Dieses Auftreten der Faulbrut ist überhaupt nicht vergeichbar mit z. B. der Maul- und Klauenseuche bei den großen Tieren. Wer die Sache dramatisiert, weiß nicht wovon er spricht.
So schrecklich die Faulbrut auch ist - die Varroamilbe macht größere Probleme. Darüber bald mehr. Und: der erste Merksatz zur Bienenhaltung in meinem Imkerkurs : nur keine Panik!
Olaf Müller   Tel 0 22 8 / 64 11 18


17.9.2002 biohonigbonn.de immer aktuell !: Der Sperrbezirk um Endenich ist aufgehoben, weil in der Umgebung keine Bienenvölker mit Faulbrutkeimen gefunden wurden. Ein neuer Faulbrutfall in Dottendorf macht eine Erweiterung des Sperrbezirks im Süden Bonns erforderlich. Die Grenzen: Viktoriabrücke - Endenicher Straße - Euskirchener Straße - Provinzialstraße –Lingsgasse - Im Brandengarten - von „Im Brandengarten“ gerade Verlängerung direkt bis zu „Am Lappenweiher“- Am Lappenweiher – von „Am Lappenweiher“ gerade Verlängerung direkt über die Ippendorfer Allee hinweg bis zum „Melbweg“ – Melbweg – Robert-Koch-Straße –Sigmund-Freud-Straße – Gieveningsweg – Rheinhöhenweg – Klufterbachtal – Hochkreuzallee – Bahnlinie Richtung Köln bis Viktoriabrücke.
Es bleibt aber dabei: von einer Epidemie keine Rede!

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