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>Thema : Miniermotten<

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HONIG ERNTE 2008:
  Ein Drittel der Bienenvölker war nicht durch den Winter gekommen. Nach ein paar sehr warmen Tagen im März 2008 war die Hälfte der verbleibenden Völker gut heran- gewachsen und hat Anfang Juni eine über durchschnittliche Ernte gebracht. Kaum Raps dies Jahr und doch recht hell der Frühtrachthonig. Die anderen Völker wuschen auch noch heran und es wurde eine gute Sommerernte Ende Juli. Besonders der Honig aus Friesdorf hat einen abenteuerlichen Geschmack.


HONIG ERNTE 2007:
durch den sommerlichen April, war die Frühtrachternte Ende Mai sehr gut.
Das wechselhafte Sommerwetter machte dann auch noch eine gute Ernte der Sommertracht Ende Juli möglich. Die Linden haben lange und ergiebig geblüht. Die Qualtät ist gut und die Bienen sind gesund. Ich werde in Zukunft etwas reduzieren. Meine Finger sind zu dünn für so viel Schlepperei.
HONIG ERNTE 2006:
die Frühjahrsernte war trotz des wechselhaften Wetters recht ergiebig, wenn auch keine Rekorde übertrumpft sind. Nach dem extrem kalten Mai waren die Völker nicht so stark wie in anderen Jahren. Daher ist die Sommerernte Anfang August auch keine Rekordernte geworden. Der Honig ist aber sehr lecker und dunkler als sonst. Man meint den heißen Sommer zu schmecken
HONIG ERNTE 2005
: die Frühjahrsernte ist wegen der ewigen Kälte sehr knapp. Die Sommerernte ist jetzt, Anfang August abgeschlossen; keine Rekorde, aber es hat sich gelohnt. Es überwiegen die leckeren, dunkelen Sorten. Bis zur nächsten Ernte wird es knapp reichen. Hauptsache ist aber: die Bienen sind gesund.
HONIG ERNTE 2004: die Frühjahrsernte war reichlich, an manchen Ständen Rekorde. Als der Sommer endlich anfing, war die Honigsaison zwar vorrüber, doch es war insgesamt eine sehr gute Ernte. In die Eifel bin ich doch nicht gewandert. Dort oben auf 600 Meter Höhe hätte es bei den niedrigen Temeraturen doch nicht viel gegeben.

Nachdem ein Drittel meiner Bienenvölker im den Winter 2002/ 2003 nicht überstanden hatten, zeigte sich schon bald im Frühjahr, dass es den überlebenden Völker wieder gut ging. Ich konnte von diesen den Bestand wieder ergänzen. Bis Ende Juni muss das im Jahr geschafft sein. Im Juli wachsen die Jungvölker noch und im August müssen sie die Einwinterungsstärke schon erreicht haben.
Und wie war die Honigernte 2003? Das ganze hatte Jahr schon von Januar her  viele Schönwetterperioden, doch es war auch viel zu trocken. Wenn im April Trockenheit herrscht und der z.B. Löwenzahn Durst hat, gibt er den Bienen kaum einen Tropfen Nektar ab. So kam es, dass die Frühtrachternte Anfang Juni hier knapper ausfiel, als im langjährigen Durchschnitt. Auch im Sommer, also beim Abernten ab Mitte Juli, gab es keine Rekorde. Es war eine reichliche Ernte mit viel dunklem Honig - jedenfalls dunkler als sonst. Die Lindenblüte hat wenig gebracht wohl wegen der Trockenheit und wegen Gewittern - Linden können “verblitzen”!
Frühtracht mit Rosskastanie Nr. 2 ist schon ausverkauft. Frühtracht mit Obstblüte Nr. 1 und Frühtracht mit Löwenzahn Nr. 3 wird es noch bis nach Weihnachten geben. Bei den Sommersorten fehlt in diesem Jahr die Nr. 4 mit Lindenblüte. Auch die Nr. 8 Wiesenblüte aus der Eifel fehlt, weil ich (mit weniger Bienenvölkern) nicht in die Eifel gewandert bin. In 2004 soll das wieder geschehen.
Von den Sorten Nr. 5 und Nr. 6 Sommertracht aus Bonn bzw. aus dem Kottenforst und von der Nr. 7 Wald- und Blütenhonig aus dem Kottenforst gibt genug bis zur neuen Ernte. Es sei denn Sie alle kaufen mehr als in den Jahren bisher. Aber bitte - die Bienen und ich - wir liefern gerne! >siehe auch: Honigsorten< >Wo gibt es den Honig?<

Brandaktuell: Einfuhr von Bienenvölkern verboten.
Mitteilen des Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft:

Wie das BMVEL mitteilt wurde auf Betreiben D, GB, F am 24.6.2003 in Brüssel beschlossen, auf Grund der Risiken zur Einschleppung des Kleinen Bienenbeutenkäfers und anderer Parasiten die Einfuhr von Bienenschwärmen und Paketbienen in die Länder der Europäischen Union zu verbieten. Das BMVEL bereitet die Zolleinfuhrstellen auf das Einfuhrverbot vor.
>siehe auch Beutenkäfer<

Rosskastanienblüten

So schön blühen die Rosskastanien in Bonn, aber später im Jahr sehen sie grausam aus. Schuld sind die Miniermotten. Seit 250 Jahren erst gibt es die Bäume hier bei uns und jetzt sind ihre Schädlinge angekommen.

Kranke Kastanienblätter
Miniermottenlarve
Miniermotte

siehe auch:
Artikel
aus der
Bonner
Rundschau
Klicken Sie
hier

Fotos
aus der Imkerzeitschrift: DIE BIENE

Im Jahr 2000 war der Befall so stark, dass die Bäume im folgenden Jahr keinen Nektar aus den Blüten spenden konnten. Die Bienen flogen vergeblich dorthin. Also gab es in 2001 keinen Frühtrachthonig mit Rosskastanie aus Bonn (meine Sorte Nr. 2). Zum Glück hat sich in Bonn grüne Vernunft durchgesetzt und die Bäume wurden nicht mit Gift besprüht. Das Laub einsammeln und verbrennen ist die Methode der Wahl. Da im letzten Jahr der Befall nicht so stark war und sich die Bäume erholten, gibt jetzt wieder Honig mit Rosskastanie. (nicht verwechseln mit Edelkastanien.- Honig). Die Meisen haben gelernt, die welken Blätter auf zu klappen und die Larven zu futtern - wohl bekomm’s!
Mehr und das Neuste dazu : www.cameraria.de

Erzwespen können Kastanienbäume retten >Link dazu<

Zur Biologie und Populationsentwicklung der eingeschleppten Roßkastanien-Miniermotte>Link<

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