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Das renommierte Bieneninstitut der Landwirtschaftskammer Westfalen- Lippe in Münster ist von der Schließung bedroht. Das
ist eine Folge der Zusammenlegung der Landwirtschaftskammern Rheinland und Westfalen- Lippe wegen der Sparmaßnahmen des Landes. Das Land trägt etwa zwei Drittel der Kosten der Kammern (?). Das
umfangreiche Forschungs- und Untersuchungs-, sowie Schulungsangebot gerade der Kammer in Münster steht wahrscheinlich auch in Konkurrenz zu anderen Stellen. Das Bieneninstitut Münster ist aber in NRW
einmalig. Für die Imker vor allem in Westfalen und Lippe wäre es ein unschätzbarer Verlust, wenn das verschwindet. Schulungen, Untersuchung von Honig und anderen Proben, Fragen bei vielen
Problemen, Förderung der Bestäubung der Nutzpflanzen durch Bienenhaltung - alles das müsste in Celle (Niedersachsen), Kirchhain ( Nordhessen) oder Mayen (Rheinland- Pfalz) gesucht werden. Für die Imker
im Imkerverband Rheinland (für die Reg.-Bez. Köln, Düsseldorf und Koblenz = die Rheinprovinz vor 1946) ist bisher Mayen die Adresse. Doch viele von uns auch aus Bonn und sicher aus z.B. Kleve fahren zu
"Ihrem" Bieneninstitut nach Münster. Ich bin Jahrgang 1949 und denke in NRW Dimensionen. Das Münster gebraucht wird, hat das im Winter grassierende Bienensterben eindrücklich gezeigt. >Dazu der 13. Apisticustag am 7. Febr. 2004
mit sicher wieder über 700 Besuchern - veranstaltet vom Bieneninstitut Münster !< Ich stelle mir vor, Landesregierung und die Ministerin für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz Bärbel Höhn kommen zur Vernunft und führen das Bieneninstitut Münster als Landesanstalt weiter.
Wenn die Kammer es los werden will - so billig bekommt man nie wieder ein Bieneninstitut!
So weit darf es aber nicht kommen. Auch ich als Bonner fordere: eine Landwirtschaftskammer Nordrhein- Westfalen in Münster! (dazu der Link zu news.agrar.de).
Umziehen in Richtung Ruhr kann nicht im Ernst erwogen werden. Gewachsene Strukturen lassen sich nicht in Koffer packen. Versuchsfelder, Bienenstände mit Jahrzehnte langer Zuchterfahrung müssen erhalten
bleiben. Und eine Kammer ohne das alles, wäre nur eine mickerige Verwaltungsstelle. Wir brauchen mehr!
Frau Höhn ist übrigens Imkerin von Hause aus: Ihr Vater hielt Bienen auf dem heimischen Bauernhof in Schleswig- Holstein.
4. September 2003 - Olaf Müller
Denken auch Sie darüber nach, was Ihnen die Bienenkunde Münster bedeutet und schreiben Sie an die zuständigen Stellen! Hier einige Links: Bienenkunde Münster: www.landwirtschaftskammer.de/fachangebot/bienenkunde/index.htm
Zur Geschichte 75 Jahre Bienenkunde in Münster
Förderverein: APIS e.V. : www.apis-ev.de
news.agrar.de: WLV: Die Landwirtschaftskammer muss in Münster bleiben
Deutscher Imkerbund: www.deutscherimkerbund.de/
Imkerverband Rheinland: www.imkerverbandrheinland.de/index.html
Imkerverband Westfalen- Lippe: www.imkerverband-westfalen-lippe.de/
Arbeitsgemeinschaft Bieneninstitute: http://staff-www.uni-marburg.de/~ag-biene/welcome.html
Landwirtschafts Ministerium NRW: www.munlv.nrw.de/
Bienenkunde Mayen: www.bienenkunde.rlp.de/Internet/dienststellen/bienen/web_dienst.nsf
Kammer Rheinland und Kammer Westfalen- Lippe jetzt Landwirtschaftskammer Nordrhein Westfalen: www.landwirtschaftskammer.de/
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